Gürzenich-Quartier feiert Richtfest

Köln,  September 2015 | Eines der derzeit größten innerstädtischen Bauvorhaben in Köln geht auf die Zielgerade.

Den über 250 Gästen präsentierten Architekten und Projektgesellschaft gemeinsam mit Wirtschaftsdezernentin Ute Berg ein Gebäudeensemble, das rund 13.000 Quadratmeter Büro- und Geschäftsflächen schafft — in der hoch verdichteten Kölner City ein seltener Glücksfall.

Der erste Mieter plant bereits seinen Einzug - die internationale Rechtsanwaltskanzlei DLA Piper UK LLP hat sich für das Kölner Gürzenich-Quartier entschieden und wird auf rund 5.500 Quadratmetern ihren neuen Kölner Sitz gestalten. Den Besprechungs- und Konferenzbereich will das Unternehmen im zur Fläche gehörigen Penthouse einrichten. Den von dort möglichen Rundumblick über das pulsierende Kölner Leben konnten die Vertreter von DLA Piper bereits am heutigen Donnerstag genießen. Denn heute feierte das Gürzenich-Quartier unter dem Motto "ImPuls der Stadt" Richtfest und bot erste An- und Ausblicke als neues zentrales Stadtquartier in Köln, das auf einem rund 2.500 Quadratmeter großen Grundstück vis-à-vis des Kölner Gürzenichs entsteht.

Im Herzen Kölns, an der städtebaulich markanten Stelle zwischen Augustinerstraße, Kleine Sandkaul, Gürzenichstraße und Martinstraße, in direkter Verlängerung von Kölns beliebtester Einkaufsmeile und nur 350 Meter vom Rhein entfernt, geht die Realisierung von rund 11.300 Quadratmetern Büroflächen in sechs Obergeschossen und über 1.700 Quadratmetern Handelsfläche im Erdgeschoss auf die Zielgerade. Die Fertigstellung ist für das erste Halbjahr des kommenden Jahres geplant.

Guido Steinbach, Geschäftsführer der Metropol Immobiliengruppe, die in der Entwicklungsgesellschaft Gürzenichquartier mbH & Co. KG gemeinsam mit der JOHANN BUNTE Bauunternehmung das Gürzenich-Quartier voran bringt, begrüßte die gut 250 Gäste auf dem Vorplatz und eröffnete das Richtfest.

Ute Berg, Wirtschaftsdezernentin der Stadt Köln, wies auf die Bedeutung des Gürzenich-Quartiers als eines der größten innerstädtischen Immobilienprojekte hin. „Ein Areal von dieser Größe zu entwickeln bedeutet zugleich, ein zukunftsträchtiges Signal für die weiter steigende Attraktivität des Standortes Köln zu setzen. Die Revitalisierung und Neubebauung dieser zentralen Fläche wird die gesamte Innenstadt stärken und Raum schaffen für Unternehmen und Handel, aus denen Köln als weiter wachsende Metropole viel Kraft zieht. Hier pulsiert künftig ein wichtiger Bestandteil des Kölner Wirtschaftslebens."

Für die JOHANN BUNTE Bauunternehmung GmbH & Co. KG ist das Gürzenich-Quartier das erste Projekt im Hochbau-Bereich in Köln. Geht es nach Manfred Wendt, geschäftsführender Gesellschafter von BUNTE, soll es nicht das letzte bleiben: „Denn so herausfordernd und anstrengend wie dieses Projekt durch seine Lage und seine Größe auch ist, so schön ist es auch, wenn der Erfolg dann sichtbar wird und die Gebäude Gestalt annehmen. Mit dem Blick eines Unternehmers, der von außen kommt und Köln deshalb auch mit einer gewissen Distanz betrachten kann, darf ich sagen: Diese Stadt ist ein überaus attraktiver Standort mit hoher Anziehungskraft. Sicher bleibt in den nächsten Jahren noch einiges zu tun, aber hier pulsiert wirklich das Leben. Und das Gürzenich Quartier wird eine der besten und lebendigsten Lagen von Köln weiter stärken."

Nachdem der Richtspruch gesprochen und der Richtkranz hochgezogen war, gab es eine impulsive musikalische Überraschung: Das Ensemble Querbeat eroberte flashmobartig das Richtfest-Gelände und geleitete die Gäste in den Weinkeller des Gürzenichs, wo Architekt Peter Berner von ASTOC GmbH & Co. KG noch einige Informationen zum Gürzenich-Quartier gab: „Geprägt von seiner historisch bedeutenden aber auch äußerst heterogenen Umgebung mit Gürzenich und St. Maria im Kapitol wird der neue Komplex als Gürzenich-Quartier den unterschiedlichen städtebaulichen Situationen und Maßstäben seiner Umgebung gerecht. Es entsteht ein Gebäude, das mit seiner Kubatur und seinen jeweils im Kontext sehr unterschiedlichen Fassaden einen eigenständigen, starken, neuen Akzent setzt. In Nutzung und Materialisierung als ein städtisches Haus konzipiert, kann es zum Impulsgeber für die Umgebung und darüber hinaus auch Teil des Vorzeigeprojektes „via culturalis“ werden. Das Gebäude leistet somit einen Beitrag zur prosperierenden Entwicklung in diesem Bereich der lebenswerten Kölner Innenstadt und geht dabei gleichzeitig selbstbewusst mit entstehenden Brüchen in der Umgebung um.“

Die Entwicklungsgesellschaft Gürzenichquartier mbH & Co. KG, ein Joint Venture der Metropol Immobiliengruppe und der Johann Bunte Bauunternehmung.

 

 

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